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Gemeinsamen Empfehlung zum Bündnis gegen Depression der kommunalen Gesundheitskonferenzen von Stadt Aachen und Kreis Aachen vom 11. Mai 2005:
Die Mitglieder der gemeinsamen Gesundheitskonferenz von Stadt Aachen und Kreis Aachen begrüßen die Bemühungen des gerade (11. Mai 2005) gegründeten Bündnisses gegen Depression in der Region Aachen.
In
den Jahren 2005 bis 2007 sollen eine Reihe von Veranstaltungen und Weiterbildungsmaßnahmen in der Region Aachen durchgeführt bzw. etabliert werden, mit denen die Bevölkerung über das Krankheitsbild und den richtigen
Umgang mit der Krankheit Depression informiert wird.
Eine der Hauptbotschaften ist dabei, dass jeder Mensch, völlig unabhängig von eigenem Verschulden eine behandlungsbedürftige Depression entwickeln kann.
Die Mitglieder der gemeinsamen Gesundheitskonferenz von Stadt und Kreis Aachen werden sich dafür einsetzen, dass psychische Krankheiten nicht schamhaft verschwiegen werden, nicht von Anderen stigmatisiert werden und
wie jede andere Krankheit auch bestmöglich behandelt werden. Depressionen sind heute gut behandelbare Erkrankungen.
Weiterhin sollen sowohl direkte und wissensbezogene Informationsveranstaltungen zu
verschiedenen Aspekten von Depression und Suizidalität durchgeführt werden, als auch in zusätzlichen Veranstaltungsreihen mit Lesungen, Filmvorführungen, Ausstellungen usw. um Verständnis und Akzeptanz für die
Erkrankung geworben werden.
Durch spezifische Schulungen bestimmter Berufsgruppen, die in ihrer jeweiligen Tätigkeit immer wieder depressiven oder suizidgefährdeten Menschen begegnen (Hausärzte, Pfarrer,
Polizisten, Mitarbeiter von Beratungsstellen, Lehrer, Erzieher u.a.), sollen diese in die Lage versetzt werden, die richtigen Weichen für eine adäquate Behandlung zu stellen. Als ein besonderer Schwerpunkt ist das
Thema „Depression am Arbeitsplatz“ vorgesehen.
Die Mitglieder der gemeinsamen Gesundheitskonferenz von Stadt und Kreis Aachen erklären einver- nehmlich ihre Bereitschaft zur Unterstützung des „Bündnis
gegen Depression Region Aachen“ und werden an der Ausgestaltung aktiv mitwirken.
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