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Im Rahmen der Sozialpharmazie hat die untere Gesundheitsbehörde die Aufgabe, „...anhand der ihr zur Verfügung stehenden Daten den Arzneimittelkonsum
der Bevölkerung zu beobachten, dokumentieren, analysieren und bewerten. Sie kann dazu Erhebungen durchführen...“. 1999 hat die Landesgesundheitskonferenz beschlossen, das Thema „Jugend und Gesundheit“ in den
Vordergrund zu stellen. Um diese beiden Aufgaben miteinander zu verknüpfen, hat die Kommunale Gesundheitskonferenz des Kreises Aachen Untersuchung zum Arzneimittelkonsum bei Kindern durchgeführt um
- festzustellen, wie häufig Kinder von Ärzten oder Eltern Medikamente erhalten,
- welche Anlässe für die Medikation vorliegen und
- eine Beschreibung des Umgangs der Eltern mit nicht ärztlich verordneten Arzneimitteln zu erhalten.
Der Bericht über die Ergebnisse der Befragung liegt hier als Download (445kb) bereit. Auf der 9. Kommunalen Gesundheitskonferenz des Kreises Aachen im Mai 2003 wurde aufgrund der vorliegenden Ergebnisse als Handlungsempfehlung beschlossen, diese Erhebung bei den selben Kindern nach ca. 3-4 Jahren zu wiederholen, um eine Übersicht über die Entwicklung des Medikamentenkonsums dieser Kinder im zeitlichen Verlauf zu gewinnen. Hierbei soll insbesondere beobachtet werden, ob und wie die Schullaufbahn Einfluss auf die Medikation von Kindern hat.
Im Juni 2005 wurden die selben Kinder bzw. deren Eltern im Rahmen einer Doktorarbeit erneut zum Medikamenten- konsum befragt, zu einem Zeitpunkt, an
dem die Kinder die 3. Klasse der Grundschule besuchen. Erste Ergebnisse wurden auf der Kommunalen Gesundheitskonferenz im November 2005 vorgestellt. Aufgrund dieser Ergebnisse beschlossen die Teilnehmer, die
Befragung in 3 Jahren, wenn die Kinder die 6. Klasse der weiterführenden Schulen besuchen, zu wiederholen.
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