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Dieses Thema wurde durch Herrn Prof. Dr. Dr. Frank Schneider und Frau Dr. Christine
Norra, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am UK Aachen, in die Kommunale Gesundheitskonferenz eingebracht.
Der AK beschäftigte sich mit den Möglichkeiten, ein Bündnis gegen Depression /
Kompetenznetz gegen Depression in der Region Aachen aufzubauen. Ziel eines solchen Bündnisses ist es, die Versorgungssituation und Lebenssituation depressiver
Menschen zu verbessern. Dazu muss ein öffentliches Bewußtsein für die Krankheit geschaffen und das Thema
enttabuisiert werden. Ein zweites Ziel ist die Weiterqualifizierung von Menschen aus medizinischen und sozialen
Berufen, damit die Krankheit zukünftig besser erkannt und erfolgreich behandelt werden kann. Vorbild ist das Nürnberger Bündnis gegen Depression, welches schon seit Jahren erfolgreich etabliert werden konnte.
Eine erste konstituierende Sitzung fand am 19. Oktober 2004 statt. Ergebnis ist, dass für die Region Aachen ein
Bündnis gegen Depression gegründet werden soll. Hierzu wurden weitere Akteure informiert und beteiligt. Nach diesen
und anderen verschiedenen Vorarbeiten wurde am 11. Mai 2005 auf der 1. Gemeinsamen Gesundheitskonferenz von Stadt Aachen und Kreis Aachen einstimmig beschlossen, das “Bündnis gegen Depression Region Aachen” zu
unterstützen und an der Ausgestaltung aktiv mitzuwirken (der genaue Wortlaut der Empfehlung finden Sie hier). Der
11. Mai wurde als “offizielles” Gründungsdatum für dieses Bündnis festgelegt. Die offizielle Auftaktveranstaltung zum
Bündnis im Krönungssaal des Rathauses zu Aachen wurde am 1. Oktober 2005 durchgeführt. Bis Anfang 2007 konnten durch die Beteiligten mehr als 50 Veranstaltungen und Fortbildungen zum Thema “Depression” durchgeführt
werden. Hintergrund und weitere Informationen finden Sie auch auf der Seite: www.buendnis-depression.de/aachen
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