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Auf der 15. Kommunalen Gesundheitskonferenz des Kreises Aachen im Oktober 2007 stand das Thema “Aufbau eines Sozialen
Frühwarnsystems” auf der Tagesordnung.
Durch einen sehr eindrucksvollen Vortrag durch Herrn Pöllen vom Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf über das dort etablierte System der Frühen Hilfen wurden
die Möglichkeiten, aber auch Grenzen solcher Systeme aufgezeigt.
Aus dieser Situation heraus hat sich ein Gesprächskreis der Kommunalen Gesundheitskonferenz Kreis Aachen gebildet, der sich mit dem Aufbau
eines Systems der Frühen Hilfen im Kreis Aachen beschäftigt. Teilnehmer sind neben VertreterInnen aus allen sechs Jugendämtern, die im Kreis Aachen tätig sind, VertreterInnen aus der Politik, aus den
Krankenhäusern, aus dem Gesundheitsamt sowie aus dem Hebammenverband.
Im Mai 2008 wurde durch das Gesundheitsamt des Kreises Aachen ein sozialmedizinischer Beratungsdienst aufgebaut, der die Jugendämter in
ihrer Arbeit unterstützt. Hierbei werden überwiegend Familien mit sozialmedizinischen Indikationen als Zielgruppen für Beratung und Unterstützung angesehen. Darüber hinaus hat das Gesundheitsamt die Federführung
übernommen, mit den Geburtskliniken ein System zur Identifizierung eines Beratungsbedarfes für Mütter mit Neugeborenen zu initieren, diese Erstberatung zu organisieren sowie in den Geburtskliniken verbindlich dafür
zu sorgen, dass bei Fällen, in denen das Kindeswohl offensichtlich gefährdet ist, das zuständige Jugendamt eingeschaltet wird.Dieser Sozialmedizinische Beratun gsdienst hat im November 2008 seinen Dienst aufgenommen
und besucht alle in den Krankenhäusern Eschweiler, Würselen und Simmerath entbindenden Mütter und bietet diesen Beratung und Hilfe an. Die Geburtsstation des Krankenhauses in Stolberg wird durch eigenes
Krankenhauspersonal betreut. Nähere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Gesundheitsamtes unter “Unsere Leistungen” und dort unter “Frühe Hilfen”
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